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Das Wohnen wird teuer. Auf der einen Seite gehen immer weniger Bauaufträge ein, auf der anderen sind viele Deutsche überbelastet. Die einzige Lösung: neuer Wohnraum.

Keine Baugenehmigungen mehr

Die Anzahl neuer Baugenehmigungen für Wohnungen geht derzeit deutlich zurück. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) gingen im Juni 2022 rund 30.400 Wohnungsgenehmigungen raus. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist das ein Minus von 4,5 Prozent. Auf das Halbjahr gerechnet ist ebenfalls ein Rückgang zu beobachten. Verglichen mit dem 1. Halbjahr 2021 war die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in der ersten Jahreshälfte um 2,1 Prozent geringer als noch ein Jahr zuvor. Die Ergebnisse beinhalten sowohl die Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Gebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden.

Die Belastung steigt

Das führt wiederum zu einer Mehrbelastung für alle Deutschen. Die monatlichen Ausgaben für das Wohnen machen für viele einen großen Teil ihrer Lebenshaltungskosten aus. Und darüber hinaus sind es Ausgaben, bei denen wenig oder auch gar kein Einsparpotenzial besteht. Im Jahr 2021 mussten deutsche Haushalte rund 23,3 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für die Wohnkosten aufbringen. Bei einer Wohnkostenbelastung von über 40 Prozent gilt ein Haushalt als überbelastet. Im vergangenen Jahr traf das auf 10,7 Prozent aller Deutschen zu. Mieterhaushalte müssen dabei im Schnitt einen größeren Teil ihres Einkommens für Wohnkosten zur Seite legen als Eigentümerhaushalte.

Mehr Wohnraum muss her

Und nun hat eine aktuelle Studie von Deloitte untersucht, wie sich die Wohnimmobilienmärkte entwickeln. Dabei analysierten die Experten Daten aus insgesamt 23 europäischen Ländern und 68 ausgewählten Großstädten. Die Studie legt offen, dass die Immobilienmärkte nach wie vor die Auswirkungen der Pandemie spüren, jedoch habe sich die Lage im Vergleich zum letzten Jahr deutlich stabilisiert. Dafür aber kam im Frühjahr der Ukraine-Krieg hinzu. Europaweit steigen die Preise für Bauleistungen. Baumaterialien werden knapp. Störungen der Lieferketten führen zu höheren Risiken in der Planung und Abwicklung von Bauvorhaben. Die Unsicherheit über die Verfügbarkeit von Arbeitskräften und Baustoffen schlägt sich zunehmend auf die Baupreise nieder. Und zu allem Übel verstärkt die Inflation diese Dynamik. Vor allem die osteuropäischen Länder zeigten sich außerdem solidarisch mit den Geflüchteten und stellten ukrainischen Flüchtlingen Wohnraum bereit.

Laut Cash.online wäre eine große Menge bezahlbaren Wohnraums die einzige Möglichkeit, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

Titelbild: © pfluegler photo / stock.adobe.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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