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Der Krieg in der Ukraine hält an. Der russische Rubel machte eine massive Entwertung durch. Um dem entgegenzuwirken, verlangt der Kreml Rubelzahlungen für russische Gas-Exporte.

Russisches BIP bricht ein

Was war passiert? Nachdem westliche Länder als Reaktion auf die russische Invasion in den vergangenen Wochen Sanktionen erhoben hatten, war die vorher „brummende“ russische Wirtschaft ins Wackeln geraten. Diese Sanktionen könnten das russische Bruttoinlandsprodukt noch in diesem Jahr um mehr als zehn Prozent einbrechen lassen. Das berichtet n-tv unter Berufung auf Experten der Ratingagentur Scope.

Es rollen nur noch Rubel

Der Kreml sucht nun nach Möglichkeiten, um dem entgegenzuwirken. Eine davon ist die Umstellung von Zahlungsmethoden bei russischen Gas-Exporten. Kunden in Europa müssen ihre Rechnungen für russisches Gas künftig in Rubel begleichen. Das teilte Wladimir Putin während eines Regierungstreffens mit. Zahlung in Euro und Dollar werde Russland von verschiedenen, auf einer „schwarzen Liste“ geführten, Ländern nicht mehr akzeptieren. Laut der Tagesschau gehören dazu unter anderem die EU-Staaten, Kanada und die Vereinigten Staaten von Amerika.

Habeck spricht von Vertragsbruch

Die Gaslieferungen nach Europa seien jedoch noch gewährleistet, versicherte Putin. Nun gab er der Zentralbank und der russischen Regierung eine Woche Zeit, um ein entsprechendes Zahlungssystem zu gewährleisten. Daraufhin warf Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) Putin einen Bruch verschiedener Verträge vor. In der Folge werde Deutschland mit europäischen Partnern darüber beraten, wie die geschlossene Antwort aussieht. Polen jedenfalls will nach ersten Äußerungen keine Rubel zahlen – im Vertrag, den Polen mit Russland geschlossen hatte, sei die Art der Zahlung festgelegt und daran werde Polen sich weiter halten.

Rubel auf dem aufsteigenden Ast

Der Kurs des Rubel ist auf diese Ankündigung hin wieder ein Stück weit geklettert. Am Donnerstagvormittag kostete ein Dollar rund 96 Rubel, ein Euro rund 144 Rubel. Nach dem Einmarsch Russlands war der Kurs drastisch abgestürzt. Letztendlich gehe es wohl darum, die EU zu zwingen, ihre eigenen Sanktionen zu unterlaufen – aktuell seien solche Zahlungen allerdings kaum umsetzbar, schreibt cash.online.

Titelbild: © Vittaya_25 / stock.adobe.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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