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Videospiele erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit. Eine große Bitcom Studie zum Thema ergab, dass sich mittlerweile fast die Hälfte der Deutschen zumindest gelegentlich an digitalen Spielen erfreut. Vor allem durch die Pandemie bekamen Computerspiele einen zusätzlichen Popularitätszuwachs. Sony und Microsoft sind als Hersteller der beiden Spitzenkonsolen Playstation und XBOX große Profiteure dieses Trends. Nun gingen beide Unternehmen Deals in Milliardenhöhe ein, um ihr Geschäftsfeld zu erweitern. 

Microsoft akquiriert Activision

Activision Blizzard ist in der Gaming Welt für Megahits wie „Call of Duty“, „Overwatch“ und „Candy Crush“ bekannt. In letzter Zeit stand es jedoch nicht gut um den Spieleentwickler. Die Geschäfte schienen laut Bericht der Tagesschau nicht mehr wirklich gut zu laufen. Außerdem geriet das Unternehmen aufgrund einiger Skandale zunehmend in die Kritik. Fälle von sexuellem Missbrauch am Arbeitsplatz drangen an die Öffentlichkeit und sorgten dafür, dass der Aktienkurs der Firma zeitweise um die Hälfte seines Werts fiel. 

Microsoft sah darin eine Geschäftsgelegenheit und kaufte die Mehrheit der Aktien für Activision. Microsoft bot 95 Dollar pro Aktien an – bei einem Wert von 65 Dollar pro Aktien. Ein Aufschlag von  45 Prozent. Mit dem Softwareentwickler an seiner Seite möchte Microsoft seinen eigenen Gamingsektor stärken und somit mehr Titel Exklusiv für die XBOX produzieren lassen. Ein Plan, der dem Unternehmen scheinbar fast 70 Milliarden Dollar wert war. 

Sony schnappt sich Bungie

Seit sie ihre ersten Spielkonsolen auf den Markt gebracht haben, herrscht zwischen Microsoft und Sony eine Rivalität, die unter Gamern als „Konsolenkrieg“ bezeichnet wird. Die Verkaufsstatistiken zeigen jedoch ganz klar, dass Sony hier aktuell, wie auch schon oft bei den vorherigen Konsolengenerationen, die Nase vorne hat. Dennoch saß Sony nach dem Milliardendeal von Microsoft nicht untätig rum, sondern antwortete mit einem eigenen Deal. Sony gab bekannt, das Entwickerstudio Bungie zu kaufen. Bei handelt es sich um eine Firma, die einst Teil von Microsoft und unter anderem für die beliebte „Halo“ Reihe verantwortlich war. Mit einer Kaufsumme von für 3,6 Milliarden Dollar handelt es sich bei Sonys Deal jedoch um den deutlich kostengünstigeren. Für welches der beiden Unternehmen sich der Kauf am Ende auszahlt, bleibt abzuwarten.

Titelbild: © BillionPhotos.com / stock.adobe.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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