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Die Zeiten, in denen Computerchips nur in Computern aufzufinden waren, sind lange vorbei. Mittlerweile sind diese kleinen Komponenten überall zu finden. Die Produktion von Autos, Laptops, Digitalkameras, Spielekonsolen und vielem mehr ist von den elektrischen Halbleitern abhängig. Umso ungünstiger, dass die aktuellen Produktionskapazitäten der Chiphersteller ausgelastet sind. Welche Konsequenzen bringt das mit sich? Und wie sieht eine Lösung für das Problem aus?

To Infineon and beyond

Jedes Jahr steigt der Anteil an Computerchips, die in modernen Autos verbaut werden, um sieben bis acht Prozent an. Autohersteller sind folglich sehr abhängig von Herstellern geworden. Von dieser Entwicklung profitiert etwa der Chiphersteller Infineon. Vor allem die durch die Produktionsengpässe entstandene Krise der Autobauer sei für das Unternehmen ein Wachstumstreiber. Das Münchner Unternehmen nimmt laut Tagesschau etwa 40 Prozent der Konzernerlöse über die Automobilbranche ein. Sein Umsatz stieg zuletzt um fünf Prozent auf 3,15 Milliarden Euro – etwa 20 Prozent mehr als zu dieser Zeit im vergangenen Jahr. Infineon plant im laufenden Geschäftsjahr bis Ende September 2,4 Milliarden Euro auszugeben, um die Produktionskapazitäten weiter in die Höhe zu treiben. 

Eigenständiges Europa?

Doch die Engpässe werden vermutlich trotzdem kein so schnelles Ende nehmen, da der Bau und die Inbetriebnahme neuer Fabriken zeitaufwendig sein wird. Für die Zukunft möchte die EU nicht nur besser gegen eine derartige Knappheit bei Halbleiter-Chips gewappnet, sondern auch unabhängiger von Produktionsgiganten wie Taiwan und Südkorea sein. Im sogenannten „Chip Act” setzt die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, ihre Ziele klar fest:

„Kurzfristig wollen wir uns für künftige Krisen besser wappnen, indem wir Versorgungsengpässe erkennen und dadurch vermeiden. Und mittelfristig wollen wir Europa zum Anführer in diesem strategisch wichtigen Markt machen.”

Bis 2030 soll der Anteil der europäischen Chips auf dem Markt von 10 auf 20 Prozent verdoppelt werden. Um das möglich zu machen, werden insgesamt mehr als 43 Milliarden Euro an öffentlichen und privaten Geldern aufgebracht.

Titelbild: © photocrew / stock.adobe.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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