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„Made in Germany“ ist seit jeher ein Gütesiegel für ausgezeichnete Qualität. Sei es nun Brot oder das deutsche Automobil. Was sie eint: die Gründung als Familienunternehmen. In einem neuen Ranking der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC stellt sich heraus: Die globale Wirtschaftsleistung der deutschen Familienunternehmen nimmt ab.

Wohl kein Familienunternehmen: Die Bremer Stadtmusikanten

Laut Zahlen der Stiftung Familienunternehmen sind deutsche Familienunternehmen vor allem häufig im Bausektor sowie dem Handel vertreten. Besonders hoch sei der Anteil entsprechender Unternehmen im Osten des Landes, während die Anzahl in den Stadtstaaten, Berlin, Hamburg und Bremen, am geringsten ist.

Auffällig sind bezüglich der deutschen Familienunternehmen jedoch vor allem die Umsätze. Diese liegen bei mehr als 90 Prozent unter einer Million Euro. 43 Prozent der Unternehmen erwirtschaften mehr als 50 Millionen Euro Umsatz. Ein deutlicher Vorsprung gegenüber vieler anderer Industrienationen.

Drei in den Top Zehn

Zwar erhöhe sich der geforderte Jahresumsatz laut PwC immer weiter und erschwere eine Aufnahme in die Rangliste, ganze drei deutsche Unternehmen schafften es aus dem weltweiten Ranking dennoch in die Top Ten: Volkswagen (Platz 2), die Lidl-Mutter Schwarz-Gruppe (Platz 9) sowie der Autobauer BMW (Platz 10/). Insgesamt sind jedoch weniger deutsche Unternehmen vertreten. 2020 waren es 108, im Vorjahr 119. In diesem Jahr schafften es 96 Familienunternehmen unter die insgesamt 750.

Europaweit liegt Deutschland damit noch vor Italien und Frankreich auf einem Spitzenplatz. Das umsatzstärkste Familienunternehmen der Welt ist laut Auswertung hingegen ein US-Amerikaner: der US-Einzelhändler Walmart der Familie Walton.

Kurs auf Wachstum

Die Corona-Krise des vergangenen Geschäftsjahres überstand die Mehrheit der Familienunternehmen. Lediglich 19 Prozent griffen laut PwC-Studie notgedrungen auf externes Kapital zurück, darunter auch Finanzspritzen der Inhaberfamilien. Das spiegelt sich auch in den Entlassungen wieder: drei Viertel waren nicht von Entlassungen betroffen, stattdessen waren sogar Boni möglich.

Insofern stehen den befragten Unternehmen zufolge auch für das kommende Geschäftsjahr alle Zeichen auf Wachstum: jeder zehnte der Studienteilnehmer gehen von einem Umsatzplus in zweistelliger Höhe für 2022 aus.

Digitales Desaster

Aufholbedarf bestehe laut Studie bei der Digitalisierung. Die Einsicht besteht allerdings auch seitens der Unternehmen selbst: Nur ein Drittel bescheinigt sich selbst digitale Kompetenzen.

Titelbild: © photocrew / stock.adobe.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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