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Die Bundestagswahl steht bevor. Immer wieder kommt ein Tempolimit für Deutschland ins Gespräch. Was bedeutet das für die deutschen Autobauer?

Leben am Tempolimit

Ein Tempolimit auf 130 Stundenkilometer, wie immer wieder von verschiedenen Seiten gefordert, ist unlogisch – das zumindest findet CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet. Die Begründung: E-Autos verursachen weniger CO2 und müssten dann auch schneller fahren dürfen. Allerdings, zitiert der WDR Alexander Kaas Elias vom Verkehrsclub Deutschland, seien noch zu wenige E-Autos auf  deutschen Straßen unterwegs, als dass sie dabei groß ins Gewicht fallen würden, sollten sie ein Tempolimit verhindern. Elias‘ Argument für eine Obergrenze: Ein Tempolimit auf 130 oder sogar 120 Stundenkilometer auf den Autobahnen könne viel CO2 einsparen.

Nachhaltigkeit bei VW

Was würde das Tempolimit für die Autobauer bedeuten? VW-Chef Herbert Diess führt E-Autos als Argument gegen ein Tempolimit an. Diese müssten nämlich sowieso langsamer fahren, weil sie bei höherer Geschwindigkeit schnell an Reichweite verlören. Der Volkswagen-Konzern schlägt dennoch Wege ein, die zu einer „grüneren Erde“ führen sollen. So ist Diess Mitglied der „CEO Alliance for Europe’s Recovery, Reform and Resilience“, gegründet 2020 mit dem Ziel, die EU zur führenden Region in Sachen Klimaschutz zu machen. Die Allianz hat sich der Freisetzung von Investitionen, dem Vorantreiben von Innovation und dem Schaffen zukunftstauglicher Jobs verschrieben.

„Mit der CEO Alliance sprechen wir uns daher erstmals auch im Verbund führender europäischer Unternehmen für eine CO2-Bepreisung über Branchen- und Ländergrenzen hinweg aus.“ – Dr. Herbert Diess in einer Pressemeldung

BMW unter Strom

Die BMW Group wiederum hat laut kürzlich veröffentlichten Zahlen im ersten Halbjahr ein Plus gemacht. Bei den Marken BMW, MINI und Rolls-Royce verzeichnete sie ein Auslieferungsplus von 39,1 Prozent. Ferner konnte die BMW Group ihren Absatz in allen Weltregionen steigern. Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 hat der Absatz um 7,1 Prozent zugelegt. „Besonders erfreulich ist, dass wir den Absatz unserer elektrifizierten Fahrzeuge mehr als verdoppeln konnten“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, in einer Pressemeldung dazu. BMW baut auf das E-Auto und will die Elektrifizierung weiter vorantreiben.

Audi und das Ende der Verbrenner

Ähnlich sieht es bei Audi aus. Der Autohersteller aus Ingolstadt will ab 2026 ausschließlich elektrische Modelle neu auf den Weltmarkt bringen. Die Produktion von Verbrennermodellen soll bis 2033 langsam auslaufen. Der Plan: Bis 2050 bilanziell klimaneutral zu sein. „Audi ist bereit für einen kraftvollen Einstieg ins Elektrozeitalter“, erklärte Audi-CEO Duesmann kürzlich auf einer Konferenz der Stiftung Klimaneutralität.

Und wie sieht es mit dem Tempolimit aus? „Es bedarf keiner zusätzlichen Vorbereitung“, zitiert n-TV Herbert Diess. Immerhin verkaufen die großen Hersteller in aller Welt – und in vielen Ländern gelten bereits Tempolimits.

Titelbild: © Vittaya_25 / stock.adobe.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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