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Cloud-Server machen Menschen und Unternehmen das Leben leichter, indem sie ihnen das Datenmanagement abnehmen. Egal ob Unternehmensdaten oder Familienfotos, alles kann bequem in die Cloud geladen werden und ist somit jederzeit abrufbar. Oder? Ein Feuer in einem Rechenzentrum in Straßburg am Rheinufer stellt die Menschen vor knallharte Tatsachen: Cloud-Daten sind nicht unzerstörbar. Wer kein Back-up hat, steht vor großen Schwierigkeiten. Welche Firmen sind von der Katastrophe betroffen? Und welche Möglichkeiten gibt es, seine Daten vor solchen unvorhersehbaren Ereignissen zu schützen?

Über den Wolken muss der Speicher wohl Grenzenlos sein

Für den modernen Menschen aus dem Informationszeitalter ist es ständig bewölkt. Er ist permanent von „unsichtbaren Wolken“ umgeben – dem sogenannten „Cloud-Speicher“. Hierbei handelt es sich um externen Speicherplatz, der von Privatpersonen und Unternehmen genutzt werden kann, um wichtige Dateien geräteunabhängig zu sichern. Vorteile hierbei: Zum einen wird interne Speicherplatz des eigenen Gerätes nicht überfüllt mit Fotos vom letzten Urlaub. Zum anderen bleiben Daten weiterhin erhalten, selbst wenn das Smartphone beim Kochen in die Suppe fällt. Solche Argumente werden von den Betreibern häufig genutzt, um mehr Kunden zu gewinnen. Vor allem andere Unternehmen werden mit dem Versprechen angelockt, Kundendaten sicher lagern zu können. Beim Cloud-Speicher handelt es sich aber natürlich nicht um einen Freundschaftsdienst, sondern meistens um ein Abonnement, bei dem monatlich zahlt, wer sich keine Sorgen mehr um seine Daten machen will. Zumindest in der Theorie…

Alle Ängste, neue Sorgen

Europas größter Anbieter für Cloud-Speicher ist OVH. Der französische Internetdienstleister, betreibt laut FAZ über 260.000 Servern in mehr als zwanzig Rechenzentren und ist europäischer Marktführer im Hosting-Bereich. Doch kürzlich kam es zur Katastrophe in Straßburg: Ein fünf-stöckiges Rechenzentrum inklusive 12.000 Servern fing Feuer und brannte vollkommen. Ein benachbarter Bau wurde zur Hälfte zerstört. Während die Feuerwehr mit der Brandbekämpfung beschäftigt war, musste das Unternehmen auch die restlichen drei Rechenhallen herunterfahren und nahm somit gleichzeitig 3,6 Millionen Websites vom Netz – darunter staatliche Portale, Banken, Newskanäle und eine französische Regierungsseite. Während die meisten Websites wieder online gehen konnten, waren einige Kundendaten unwiederbringlich verloren. Ein weiteres Sicherheitsback-up der Clouddaten, um vor einer solchen Katastrophe zu schützen, wäre zwar verfügbar gewesen, hätte allerdings extra gekostet. Für die Großkanzlei Leroi&Associés kam es daher zum Worst-Case-Szenario: Alle Firmendaten sind für immer zerstört.

Schützen, was uns groß und wichtig erscheint

Dieser Vorfall kann als Lektion und Weckruf dienen: Die heutige digitale Technologie ist zwar teilweise nicht direkt greifbar, das bedeutet jedoch nicht, dass sie unzerstörbar ist. Wer seine privaten Erinnerungen zusätzlich auf einer externen Festplatte lagert, ist auf der sicheren Seite. Unternehmen mit einer großen Menge an wichtigen Kundendaten sollten sich angesichts der Kosten eines möglichen Verlusts überlegen, ob eine zusätzliche Absicherung nicht doch ihr Geld wert ist.

Titelbild: © photocrew / stock.adobe.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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