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Das Internet ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die meisten Menschen sind über Smartphones, Tablets und Computer permanent damit verbunden. Durch die Corona-Pandemie hat sich die Zeit, die Personen durchschnittlich im Netz verbringen, nochmal drastisch erhöht, denn durch die Einschränkungen treffen sich Freunde über Videoplattformen anstatt draußen. Mitarbeiter schicken E-Mails, anstatt Dokumente im Büro auszutauschen. Viele sind sich dabei den digitalen Gefahren, die im Internet lauern, nicht bewusst, bis es zu spät ist. Cyberversicherungen können helfen, den Schaden nach einem virtuellen Angriff zu begrenzen.

Hilfe gegen Hacker

Cyberversicherungen kombinieren den klassischen Rechtsschutz mit Beratung und Betreuung von IT-Spezialisten. Je nach Angebot beinhalten sie zusätzlich auch noch Schulungen für Unternehmen, um die Vorsicht beim Umgang mit dem Internet zu erhöhen und so Viren und Hackerangriffen effektiv vorzubeugen. Ein derartiger Schutz ist nicht nur für große Unternehmen sinnvoll. Denn auch klein- und mittelständische Unternehmen geraten ins Visier von Hackern. IT-Sicherheitsexperte Bernd Malitzki erklärt in einem Interview mit Das Investment:

„Gerade hier wird aus Kostengründen die IT oft selbst betrieben. Mangelndes   Fachwissen und weitere Schwachstellen wie veraltete Software öffnen Hackern Türen und Tore. Je größer das Unternehmen, desto besser ist es in der Regel geschützt – zumindest gegen einfache Angriffe. Deshalb ist es kein Wunder, dass die Anzahl der Cyber-Angriffe auf kleinere und mittlere Unternehmen drastisch gestiegen ist“

Risiko Homeoffice

Cyberversicherungen sind ein eher junges Produkt und erhielten bisher nicht die volle Aufmerksamkeit der Kunden. Durch das Homeoffice gewinnen sie aktuell jedoch an Relevanz. „Mit den Lockdowns auf der ganzen Welt ist die Aktivität von professionell organisierten Hackergruppen und jugendlichen Amateuren um mehr als 33 Prozent gestiegen“, erläutert Bernd Malitzki. Laut Tagesschau fanden allein im Juli dieses Jahres 100.000 Hackerangriffe auf klein- und mittelständische deutsche Unternehmen sowie Privatpersonen statt. Nach der abrupten Umstellung auf das Arbeiten von zu Hause werden sich nun mehr und mehr Unternehmen den Gefahren bewusst und schließen eine Cyberversicherung ab.

Risiko Mensch

„Die größte Schwachstelle bleibt aber der Mensch. Hier ist Vorbeugung durch regelmäßige Datenschutz- und IT Sicherheitsschulungen höchstes Gebot. Denn schon ein unbedarfter Klick bei der morgendlichen E-Mail-Check-Routine kann der erste in Richtung Insolvenz sein. Man muss auch immer bedenken, dass selbst bestens gerüstete Firmen niemals zu 100 Prozent vor Angriffen geschützt sind“, warnt Bernd Malitzki.

Im Extremfall können Cyberversicherungen ein Unternehmen vor dem Ruin retten. Doch nicht immer können die Experten Daten wiederherstellen und Zugänge wieder freischalten. Ein derartiger Schutz sollte also nicht dafür sorgen, dass Mitarbeiter unvorsichtig werden.

Titelbild: © sdecoret – stock.adobe.com
Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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