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Während sich der Arbeitsmarkt in Deutschland stabilisiert und keine weiteren Entlassungen zu verzeichnen sind, sieht die Lage in den USA deutlich anders aus. Nachdem die Corona-Krise für massenhaft Jobverluste sorgte und ein gigantisches Loch hinterließ, begann eine Aufholjagd. Doch nun lässt das Tempo insbesondere im Stellenaufbau stark nach. Wie sieht die aktuelle Lage am US-Amerikanischen Arbeitsmarkt aus? Welche Probleme bestehen momentan?

Corona-Katastrophe am US-Arbeitsmarkt

ZDF zufolge betrug die Arbeitslosenquote in den USA vor der Corona-Krise etwa 3,5 Prozent. Doch dann brachte das Virus im Frühjahr die Wirtschaft nahezu zum Stillstand und hob die Quote auf mehr als 14 Prozent an – der höchste Stand seit dem Zweiten Weltkrieg. Laut Tagesschau gingen durch COVID-19 insgesamt fast 22 Millionen Jobs verloren. Der Arbeitsmarkt erholt sich zwar, jedoch sind erst ungefähr die Hälfte der Jobs zurückgewonnen. Mit 10,7 Millionen Arbeitslosen ist die Zahl fast doppelt so hoch wie im Jahr zuvor. Die Arbeitslosenquote ist zwar von Oktober auf November um weitere 0,2 Prozent auf 6,7 Prozent gefallen, Expertenschätzungen zufolge könnte die tatsächliche Arbeitslosigkeit bedeutend höher sein. Ein Wert von 12,7 Prozent wird als realistischer betrachtet, denn während im vergangen Jahr lediglich 1,2 Millionen Amerikaner eine Arbeitslosenhilfe erhalten haben, sind es in diesem Jahr ganze 20,2 Millionen.

Tempo lässt nach

Die Aufholjagd auf dem Arbeitsmarkt begann mit rasantem Tempo, flachte zuletzt jedoch stark ab. Im September konnten Arbeitgeber noch 711.000 neue Jobs schaffen, im Oktober waren es dann 610.000. Im November lag die Zahl dann deutlich unter den Schätzungen der Ökonomen. Während Experten mit 460.000 neuen Stellen gerechnet hatten, lag die tatsächliche Zahl lediglich bei 245.000. Die Erholung streitet damit zwar weiter voran, verliert aber stark an Dynamik. Angesichts der steigenden Infektionszahlen und neuen Beschränkungen ist jedoch fraglich, wie lange der Aufschwung noch anhält.

Hoffnung auf Hilfe

Für viele Arbeitslose in Amerika könnte die Situation sich zum Anfang des neuen Jahres sogar noch verschlimmern. Denn: über die Hälfte der Arbeitslosenversicherungen laufen zum Ende des Jahres aus. Doch die neuen Daten zum Arbeitsmarkt lassen auch Raum für Hoffnung: Der Druck auf Notenbanken und Politik, schnellstmöglich ein neues Konjunkturprogramm hervorzubringen, erhöht sich. Laut Der Aktionär äußert sich dies in einem neuen Allzeithoch beim Dow Jones. Unterdessen machen Republikaner und Demokraten laut Tagesschau Fortschritte bei den Verhandlungen über ein Corona-Hilfspaket.

Titelbild: © sdecoret / stock.adobe.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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