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Zu Beginn der Corona Pandemie hatten Experten den Dollar noch als Profiteur der Krise eingeschätzt, da er in schweren Zeiten ähnlich wie Edelmetalle als sichere Investition gilt. Durch die Entwicklungen aufgrund von COVID-19 kristallisiert sich momentan allerdings eine andere Währung als Gewinner heraus. Doch wie sieht die aktuelle Lage für den Dollar aus? Und wie steht es um andere Währungen?

Dollar-down

Im Frühjahr lag der Dollar-Index, der den Wechselkurs zu den sechs wichtigsten Währungen vergleicht, noch bei 100. Seither ist er jedoch auf 90,95 gefallen (Stand: 09.12.). Als mögliche Gründe hierfür nennt die F.A.Z. unter anderem die langsame Erholung von der Krise.  Durch die ansteigende Hoffnung auf den Corona-Impfstoff steigt die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten wieder an, was wiederum die Nachfrage nach einem „sicheren Hafen“ wie dem Dollar entsprechend senkt. Das Handelsblatt sieht einen weiteren Faktor für den Kursabstieg in der Aussicht auf ein neues Konjunkturpaket in den USA.

Plus fürs Britisches Pfund?

Das Investment sieht eine positive Zukunft für die britische Währung – jedoch unter Vorbehalt: Die weiter andauernden Brexit-Verhandlungen spielen hier eine entscheidende Rolle. Diskussionen um Standards beim EU-Umweltschutz, Arbeitnehmerrecht und Subventionen, aber auch Streitpunkte bezüglich der Fischerrechte haben die Verhandlungen in die Länge gezogen. Ein No Deal Ergebnis ist nicht erwünscht und unwahrscheinlich, könnte die optimistische Prognose aber kurzfristig ändern.

Euro explodiert

Unterdessen erzielte der Wechselkurs des Euro gegenüber dem Dollar eine Outperformance und erreichte zeitweise einen Wert von 1,21. Damit ist er sehr nah dran, den Höchststand 1,25 von Anfang 2018 zu toppen. Der starke Anstieg des Euros resultiert aus den Schwächen des Dollars und den guten Nachrichten zum Fortschritt des Impfstoffs. Bis Ende 2021 wird sogar mit einem Euro-Dollar Wechselkurs von 1,30 gerechnet.

Während der Euro steigt, nähert sich der Dollar laut F.A.Z. seinem fairen Wert an. Er wurde als Weltwährung seit längerer Zeit höher bewertet als sein eigentlicher Wert entspricht. Dies gleicht sich nun langsam aus.

Titelbild: © sdecoret / stock.adobe.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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