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Während der Corona-Krise brach die globale Wirtschaft ein. Nach und nach erholen sich die Länder rund um den Globus wieder. Auch in Deutschland steht die Wirtschaft auf Erholungskurs.

Arbeitslosenzahl steigt

Die Pandemie sorgte in Deutschland für eine wirtschaftliche und kulturelle Abkühlung. Noch immer sind Schulen geschlossen, in der Gastronomie und im öffentlichen Leben herrschen strenge Auflagen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, ist die Arbeitslosigkeit im zweiten Quartal 2020 gegenüber 2019 um minus 1,3 Prozent geschrumpft – im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Erwerbstätigenzahl ging damit so stark zurück wie seit der deutschen Wiedervereinigung nicht mehr. Die durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden pro erwerbstätiger Person sanken um 8,8 Prozent auf 297,3 Stunden.

Energiepreise sinken

Weiterhin berichtet das Statistische Bundesamt von einem Rückgang der gewerblichen Erzeugerpreise im Juli. Gegenüber dem Vorjahresmonat gingen diese um minus 1,7 Prozent zurück. Dafür macht das Statistische Bundesamt die Preisentwicklung bei der Energie verantwortlich. Die Energiepreise waren im Juli 2020 niedriger als noch ein Jahr zuvor. Starke Preisrückgänge gab es darüber hinaus bei Erdgas in der Verteilung (minus 14,1 Prozent) und bei den Mineralölerzeugnissen (minus 16,7 Prozent).

Einzelhandel auf dem Weg nach oben

Nun stehen die Zeichen wieder auf Erholung. Das äußert sich etwa am Einzelhandelsumsatz, der im 1. Halbjahr 2020 um 0,8 höher lag als in der zweiten Jahreshälfte 2019. Dem Statistischen Bundesamt zufolge konnte vor allem der Online- und Versandhandel enorm von der Krise profitieren und legte gegenüber dem 2. Halbjahr 2019 um 16,0 Prozent zu. Während der Lebensmittelhandel, der Bau- und Heimwerkerbedarf profitierten, gab es bei Bekleidung, Schuhen und Antiquitäten stärkere Einbußen. So brach der Einzelhandel für Bekleidung um 29,0 Prozent ein. Das Gastgewerbe wiederum macht einen Sprung im Gewerbeumsatz und hat gegenüber dem Mai einen Anstieg von 63,6 Prozent zu verzeichnen.

Bundesbank sieht Silberstreif

Insgesamt geht es für die deutsche Wirtschaft wieder bergauf. Zu diesem Schluss kommt die Bundesbank. Diese teilte mit, dass das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2020 zwar um 10,1 Prozent gesunken ist, jedoch eine Erholung im Sommerquartal zu erwarten sei. Ein Treiber dieses Wachstums ist demnach die Kurzarbeit, die die Auswirkungen der Krise auf Arbeitslosigkeit und Beschäftigung dämpfen konnte.

„Das aktuelle Indikatorenbild deutet darauf hin, dass sich diese Aufwärtsbewegung während der Sommermonate fortsetzt.“ – Aus einer Pressemeldung der Bundesbank.

Titelbild: © Vittaya_25 / stock.adobe.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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