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Das Home-Office hat vielen Arbeitgebern und Arbeitnehmern gezeigt, dass die Arbeit auch gut von Zuhause aus funktionieren kann. In manchen Unternehmen waren die Vorteile sogar so groß, dass der Betrieb nun dauerhaft auf Heimarbeit umgestellt hat. Die Fitnessbranche sieht sich nun mit einer ähnlichen Situation konfrontiert. Doch wie wirkte sich die Corona-Krise auf Fitnessstudios aus? Und wie sehen die Zukunftsaussichten aus?

Sport auch ohne Studio

Mehrere Monate blieben die Fitnessstudios in Deutschland aufgrund der Ausgangssperren zur Eindämmung von COVID-19 geschlossen. In dieser Zeit gewöhnten sich viele Menschen nicht nur an das Home-Office, sondern stellten auch ihr Sportprogramm um. Da sportliche Betätigung – wie etwa Joggen – zu den wenigen Ausnahmegründen zählte, das Haus zu verlassen, begannen viele mit dem Laufen. Gezwungenermaßen erlebte auch der Sport in den eigenen vier Wänden mit Yogamatten, Kleinhanteln und Video-Workouts ein neues Hoch. Bei einer repräsentativen Umfrage, die der Deutsche Industrieverband für Fitness und Gesundheit (DIFG) in Auftrag gab, erklärte jedes fünfte Fitnessstudio-Mitglied, dass es das Studio in Zukunft seltener besuchen wird als vor der Krise.

Fitnessstudios müssen um Existenz kämpfen

„Die Fitnessbranche muss sich neu aufstellen“, erklärt der DIFG-Vorsitzende Ralph Scholz. Neben den pessimistischen Zukunftsaussichten durch die Umfrage müssen Fitnessstudios immer noch mit den Folgen des Lockdowns kämpfen. Gezahlte Beiträge müssen für spätere Monate gutgeschrieben werden oder durch zusätzliche Leistungen kompensiert werden, ansonsten könnten Klagen der Mitglieder drohen. Auch Neumitgliedschaften fielen aufgrund der Ausgangssperre weg und sind auch nach Wiedereröffnung geringer als erhofft. Laut ntv wird innerhalb der Branche zum Jahresende hin mit zehn Prozent weniger Mitgliedern gerechnet als im Vorjahr. Wie hoch der langfristige, wirtschaftliche Schaden tatsächlich sein wird, sei derzeit noch nicht absehbar.

Mischformen durch Digitalisierung

Neben käuflich erwerbbaren und hochwertig produzierten Fitnessvideos von Influenzern und gratis Trainingsvideos auf YouTube, bietet das Internet eine Reihe weiterer Alternativen zur klassischen, langfristigen Mitgliedschaft im Fitnessstudio. Apps wie Urban Sports Club und ClassPass offerieren Live Online-Kurse, Outdoor Workouts, Wellnessaktivität oder flexible Mitgliedschaften ohne Langzeitverpflichtung. Obwohl die meisten Fitnessstudios nun wieder geöffnet haben und manche sogar dauerhaft ihre Kurse streamen oder eine Online-Teilnahme ermöglichen, müssen sie nun verstärkt gegen die App-Konkurrenz ankämpfen. So erklärt Urban Sports Club Mitgründer Moritz Krepple gegenüber ntv: „Die Online-Angebote sind da, um zu bleiben. Eine Kombination von Online und Offline macht absolut Sinn. Die Flexibilität, beides nutzen zu können, ist extrem wichtig“.

Titelbild: © pfluegler photo / stock.adobe.com

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