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Lange bevor Auto-Experten und Programmierer sich zusammensetzten, um ein umsetzbares Konzept für ein selbstfahrendes Auto zu erschaffen, schwirrten Ideen dafür in den kreativen Köpfen Hollywoods umher. David Hasselhoff wurde in seiner Serie „Knight Rider“ in den 80er Jahren von seiner intelligenten Fahrassistenz KITT unterstützt. Im „Auto Cruise“ Modus raste das Fahrzeug mittels Kollisionsvermeidungstechnik den Verbrechern hinter. Micheal Knight –  Hasselhoffs Charakter – hatte dabei aber jederzeit die Möglichkeit auf manuelle Steuerung umzustellen. Für die Verbrecherjagt wird die Technologie zwar momentan noch nicht verwendet, aber allzu realitätsfern ist das Serienbild ansonsten allerdings nicht. Aber wie kamen wir zum jetzigen Punkt der Entwicklung und wie sehen die Zukunftsaussichten aus?

Die 5 Stufen zum absoluten Autopilot

Entweder der Mensch fährt das Auto oder der Computer. So einfach mag es auf den ersten Blick erscheinen, aber bei genauer Betrachtung wird klar: So simpel ist es nicht. Die deutsche Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und die amerikanische Society of Automotive Engineers (SAE) definierten verschiedene Stufen für das autonome Fahren. Bei Stufe 0 ist der Fahrer für absolut alles verantwortlich. Stufe eins wurde bereits im Jahr 1958 von Chrysler erreicht. Mit dem Tempomaten wurde damals das assistierte Fahren möglich gemacht. Die Person am Lenkrad ist dennoch zur permanenten Überwachung des Systems verpflichtet. Die nächste Stufe ­– Teilautomatisierung – erfordert einen Computer, der mehrere Systeme gleichzeitig steuern kann, beispielsweise eine Kombination von Geschwindigkeitsregelung und Lenkassistent oder eine vollständige Einparkhilfe. Auch hier muss der Mensch jederzeit zur vollständigen Übernahme des Fahrzeugs bereits sein.

 

Dies ist ab der Folgestufe nicht mehr notwendig, denn die hochautomatisierte Technik übernimmt in spezifischen Situationen die Fahraufgabe komplett und fordert den Fahrer in notwendigen Situationen zum Handeln auf. Ab der vorletzten Stufe – Nummer vier ­– darf die Person auf dem Fahrersitz auch ein Nickerchen machen, denn der fahrbare Untersatz kann verschiedene Anwendungsfälle komplett selbstständig managen. Vollständig autonomes Fahren ist dann erreicht, wenn kein Fahrer mehr erforderlich ist, sondern der Mensch im eigenen Fahrzeug nur noch Passagier ist.

Viele Schlaglöcher auf dem Weg

Bereits im Jahr 2014 berichtete die New York Times von der neusten technischen Innovation: Ein Auto ohne Lenkrad, Gaspedal und Bremsen. Mittlerweile werden überall auf der Welt verschiedene Stufen der Fahrzeugtechnik getestet, aber serienmäßige Produktion oder Nutzbarkeit für Privatpersonen sind noch nicht in Sicht. Und das, obwohl die technische Umsetzung bereits möglich wäre. Der aktuelle Audi A8 besitzt schon seit geraumer Zeit die Fähigkeiten der Stufe drei, wartet jedoch auf ihre Freischaltung.

 

Die Gründe hierfür sind nicht nur unklare Gesetze, besonders in Europa, sondern auch unerreichte Rahmenbedingungen. In den nächsten Jahren werden die Autos für den 5G Betrieb ausgeschattet, da dieser von Experten als Mindestanforderung gesehen wird. Dies setzt allerdings ein flächendeckendes 5G Netz in den Regionen voraus. Auch die öffentliche Meinung zum Thema ist von Bedeutung. Eine Umfrage des MDR ergab, dass die Menschen in Mitteldeutschland momentan nicht sehr begeistert von dem System sind. 75 Prozent zeigen sich abgeneigt.

Freie Fahrt für fahrerlos Autos?

Dennoch ist die Investition in die autonome Technik nicht sinnlos, denn es besteht ein enormes Potenzial für Gesellschaft, Sicherheit und Wirtschaft. Laut ADAC liegt die Ursache für 90 Prozent aller Unfälle am menschlichen Versagen. Zuverlässige Technologie kann das Risiko für Unfälle drastisch minimieren. Diese Chance erkennt auch VW und geht eine Partnerschaft mit dem US-Hersteller Ford ein, um sich bei der Entwicklung die Kosten zu teilen. Das ambitionierte Ziel des Unternehmens ist es, die Technik für vollautonomes Fahren bis 2025 zu entwickeln und zu kommerzialisieren.

Titelbild: © pfluegler photo / stock.adobe.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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