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Am 8. Juni wird zum zwölften Mal den Welttag der Ozeane zelebriert. Unter dem Motto „Unsere Ozeane sind unsere Zukunft“, wurde dieses Jahr vor allem die Verschmutzung der Meere zum Thema gemacht. Doch sorgt Plastik nur für Probleme oder bringt es auch Vorteile? Über verschiedene nachhaltige Lösungen wird derzeit diskutiert.

Meer Müll

„Unseren Ozeanen geht es schlecht. Sie werden vermüllt, überfischt und politische Konsequenzen sind nicht in Sicht“, so Ulla Burchardt, Vorstandsmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission. Das Problem: Plastikmüll. Etwa acht Millionen Tonnen finden jährlich ihren Weg in die Weltmeere. Besonders das sogenannte „Wegwerfplastik“, löst sich nach dem Wegwerfen nicht einfach in Luft auf, sondern möchte es sich auf dem Planeten Erde noch für längere Zeit bequem machen. Manche Kunststoffabfälle verweilen noch bis zu 1.000 Jahre lang und bedrohen damit das Leben vieler Meeresbewohner. Aufgrund dieser Langlebigkeit ist eine korrekte Entsorgung oder die Wiederverwendung des Materials von essentieller Bedeutung. Ungeachtet dessen, werden momentan laut einer Studie der Ellen MacArthur Foundation nur 14 Prozent der Plastikverpackungen recycelt. Sollte dieser Trend anhalten, könnte sich im Jahr 2050 mehr Plastik als Fisch im Wasser befinden.

Positives am Plastik

PET, PVC und PP können aber auch mit einigen Vorteilen punkten. Diese und andere Kunststoffe haben eine ganze Palette positiver Eigenschaften. Sie sind aufgrund ihres geringen Gewichts, niedrigen Produktionskosten und ihrer Festigkeit sehr praktisch, weshalb sie in diversen Bereichen Anwendung finden. In der Luftfahrtindustrie beispielsweise sorgen sie durch Stabilität und Leichtigkeit für die Verringerung von Treibhausgasen. Bei der Verpackung von Lebensmitteln kann man die Haltbarkeit der Lebensmittel verlängern. Das Material hat also nicht nur Schattenseiten, sondern durchaus seine Daseinsberechtigung.

Richtig Recyceln!

Rund 37 Prozent der Menschheit lebt an Küsten. Ein Großteil davon ist daher auf die Gesundheit der Meere angewiesen. Doch wie lässt sich diese gewährleisten? Im Rahmen der Kampagne „No Plastic“, werden Bewohner der afrikanischen Insel Principe dazu ermutigt Plastikflaschen einzusammeln und gegen wiederverwendbare Metallflaschen einzutauschen. In vielen Ländern wird ein prinzipiell ähnliches System benutzt – Recycling. Momentan ist die Nachfrage zwar höher als die Sammelquote, diese könnte man jedoch – laut „Das Investment“ – mittels einer Mehrweggebühr auf über 90 Prozent anheben. Deutschland und Norwegen zeigen: Das ist machbar. Gleichzeitig wird das Problem auch noch an der Wurzel angepackt. Neue Vorschriften, wie etwa die EU-Einwegplastik-Richtlinie sollen durch ein Verbot von Einwegprodukten ab 2021 bei der Eindämmung der Verschmutzungsquelle helfen. Dank wachsenden Bewusstseins für Umweltschutz und Nachhaltigkeit auf Seiten der Regierung und auch der Kunden sind Unternehmen im Konsumgütersektor in Zukunft auf neue, umweltfreundliche Lösungen angewiesen.

Titelbild: © pfluegler photo / stock.adobe.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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