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Der Ölmarkt steht unter Druck. Sowohl die Corona-Krise als auch ein Preiskampf zwischen Russland und Saudi-Arabien belasten den Markt. Auf der einen Seite ist Erholung zu erkennen, auf der anderen stehen diverse Ölförderländer vor politischen Unruhen.

OPEC-Staaten senken Ölproduktion

Einer der Faktoren, die sich derzeit negativ auf den Ölmarkt auswirken, ist ein Preiskampf zwischen Russland und Saudi-Arabien (wir berichteten). Während diese noch im März angaben, die Ölproduktion antreiben zu wollen, einigten sich die OPEC-Mitglieder im April auf das Gegenteil. Seit dem ersten Mai produzieren die OPEC-Staaten 9,7 Millionen Barrel pro Tag weniger als vorher. Diese Maßnahme soll vorerst zwei Monate lang Bestand haben.

Fehlende Reserven

Zwar können die reicheren Staaten, etwa die Vereinigten Arabischen Emirate oder Katar, im Zuge der Pandemie auf ihre Reserven zurückgreifen und müssen die Sozialausgaben nur leicht kürzen. Cash.Online zufolge müssen Länder mit weniger Energie- und Finanzreserven, zum Beispiel Oman und Bahrain, allerdings stärkere Kürzungen ihrer Ausgaben in Kauf nehmen. Und in Ecuador könnte die aktuelle Entwicklung des Ölmarkts für öffentliche Unruhen sorgen. Argentinien und Chile wiederum kämpfen mit Schulden und einer zusammenbrechenden Wirtschaft.

Subsahara-Förderer unter Druck

Ebenso seien die Erdöl-Förderländer in Subsahara-Afrika betroffen. Darunter Ghana, Gabun und Angola. Um die Haushaltslücken zu schließen, müssten diese entweder zusätzliche Hilfen beim Internationalen Währungsfonds beantragen oder sich an andere internationale Organisationen wenden. Nigeria hingegen soll zu Sparmaßnahmen gezwungen sein.

Erholung zum Wochenstart

Am Dienstag haben die Ölmärkte eine leichte Erholung zu verzeichnen. Dem Focus zufolge kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent am Morgen 34,92 US-Dollar, was ein Plus von elf Cent im Vergleich zum Vortag bedeutet. Auch an den asiatischen Handelsplätzen herrsche „gute Stimmung“, was vorrangig der Hoffnung auf einen Corona-Impfstoff zu verdanken sei. Auch teils unfreiwillige Angebotsreduzierungen trügen zur Erholung bei.

Titelbild: © Vittaya_25 / stock.adobe.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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