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Im Zuge der Coronavirus-Pandemie bricht die Nachfrage nach Öl ein. Dazu kommt ein Preiskampf zwischen Russland und Saudi-Arabien. Nun könnten drastische Produktionskürzungen anstehen.

Nachfrage im Stillstand

Aufgrund der – während der Coronavirus-Pandemie stark sinkenden Nachfrage – ist der Ölpreis so stark abgestürzt wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Dem Focus zufolge gibt es in einigen Regionen der Welt einen Rückgang um 70 Prozent. Lag der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent noch bei knapp 60 US-Dollar, so waren es am 1. April noch etwa 25 US-Dollar. Seitdem das übliche Berufsleben beinahe weltweit in den Ausnahmezustand übergegangen ist, verringert sich auch der Verbrauch von Treibstoff und Heizöl.

Die OPEC schnallt den Gürtel enger

Noch am heutigen Donnerstag wollen die führenden Ölförderländer über eine Kürzung der Ölförderung beraten. Auch soll eine Lösung im Preiskampf zwischen Saudi-Arabien und Russland her. Diese hatten während der letzten Besprechung im März angekündigt, die Ölförderung sogar noch antreiben zu wollen. Die Lösung der „OPEC+“, also der OPEC und ihrer Kooperationspartner, hängt jedoch an der Bereitschaft der Vereinigten Staaten von Amerika. Wie der Focus berichtet, steht womöglich eine Kürzung der Fördermenge von mindestens zehn Millionen Barrel (je 159 Liter) täglich bevor. Während Russland eine gewisse Bereitschaft signalisierte, sei der US-Präsident Trump noch unentschlossen. Eine Entscheidung sei erst am „Donnerstagabend“ zu erwarten.

Anstieg vor dem Meeting

Trotz allem ist der Ölpreis kurz vor dem OPEC-Meeting wieder angestiegen. So sprang der Preis für WTI-Öl zwischen Mittwoch und Donnerstag von unter 24 US-Dollar auf 26,46 US-Dollar. Ohne eine Drosselung der Produktion könnten die Lager weltweit bald voll sein, berichtet Das Investment. Demzufolge sollen sich die Preise bei 20 US-Dollar pro Barrel einpendeln, sofern die Politik nicht interveniert.

Titelbild: © BillionPhotos.com / stock.adobe.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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