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Weltweit sind Hamsterkäufe ausgebrochen. Für Kunden, die zu spät kommen, ist es ärgerlich. Ein möglicher Profiteur aus der Krise: Der Einzelhandel.

Einzelhandel mit starkem Wachstum

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete, ist der reale Umsatz des Einzelhandels im Februar 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,4 Prozent angestiegen. Und im Vergleich zum Januar 2020 um 1,2 Prozent. Das Wiesbadener Amt erklärte, dass die starke Nachfrage im Zuge der Corona-Krise den Verkauf antreibt. Außerdem hatte der Februar einen Verkaufstag mehr als im Vorjahr. Besonders stark stieg die Nachfrage im Einzelhandel für Lebensmittel, Getränke und Tabakwaren. Diese Branche setzte im Februar 2020 real 7,8 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Weniger stark stieg der Umsatz im Lebensmittel-Facheinzelhandel (plus 3,5 Prozent).

Nicht genug Fördermittel?

Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt wiederum davor, dass der mittelständische Einzelhandel noch zu wenig berücksichtigt wird, was die Förder- und Rettungsprogramme der Bundesregierung angeht. Kritisch sei das, weil der aktuell von den Schließungen betroffene Nonfood-Handel rund 15.000 Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten umfasst. Diese erwirtschaften normalerweise mehr als zwei Drittel des gesamten Umsatzes des Sektors. Insgesamt seien dort, so berichtet der HDE, 1,3 Millionen Beschäftigte tätig.

„Gerade der mittelständische Einzelhandel, der flächendeckend von Schließungen betroffen ist und hohe weiterlaufende Kosten hat, erhält keinen Zugang zu den kreditfinanzierten Maßnahmen. Diese Unternehmen fallen bei den bisher aufgelegten Hilfsprogrammen durch das Raster“, erklärt HDE-Präsident Josef Sanktjohanser in einer Pressemitteilung.

Rückkehr zur Normalität

Auch müsse der Einzelhandel Medienberichten zufolge künftig Einbußen hinnehmen. März und April werden desaströs ausfallen, zitiert n-tv einen Experten vom Konsumforscher GfK. Eine Prognose für das Gesamtjahr sei jedoch nicht möglich. Vorrangig hänge diese davon ab, zu welchem Zeitpunkt der derzeitige Ausnahmezustand beendet werden könne und die Geschäfte dementsprechend wieder die Tore öffnen.

Titelbild: © pfluegler photo / stock.adobe.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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