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Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zieht in seiner Jahrespressekonferenz Bilanz. Besonders die Bereiche Lebensversicherung sowie Schaden- und Unfallversicherung konnten die Beitragseinnahmen 2019 steigern. Von „Wachstum und Beschleunigung“ spricht Wolfgang Weiler, Präsident des GDV, in seiner Rede. Und auch zukünftig gibt es für die Branche alte und neue Herausforderungen. Hier ein Überblick.

Lebensversicherungen im Wachstum

Insgesamt 11,3 Prozent Wachstum hatten die Lebensversicherer, Pensionskassen und Pensionsfonds im Jahr 2019 zu verzeichnen. Damit steigt das Beitragsplus auf 102,5 Milliarden Euro an. Knapp 64 Milliarden Euro gingen auf das Geschäft von laufenden Beiträgen, 38 Milliarden aus Einmalbeträge. Letzterer Bereich verzeichnet ein Plus von 37 Prozent.

„Die Beitragsentwicklung ist für unsere Branche ein klarer Vertrauensbeweis der Kunden“, sagte der GDV-Präsident.

Zudem schätzen Verbraucher laut Aussagen des GDV auch neue Produkte immer mehr. Verträge mit modifizierten Garantien machen in der Lebensversicherung knapp zwei Drittel des Neugeschäfts aus. Im Vorjahr war es nur die Hälfte. Zudem wächst auch die Abdeckung der betrieblichen Altersversorgung an. Ganze 5,3 Prozent Plus auf 18,9 Milliarden Euro Brutto-Beiträge sind hier zu verzeichnen.

Schaden- und Unfallversicherer auf Vormarsch

Neben Lebensversicherern profitierten 2019 vor allem auch Schaden- und Unfallversicherer. Die Beitragseinnahmen stiegen laut Hochrechnung des GDV um 3,2 Prozent auf knapp 73 Milliarden Euro an. Die Leistungen erhöhen sich auf 53,4 Milliarden Euro (+1,7 Prozent). Damit schreiben die Unternehmen schwarze Zahlen.

Und auch die KFZ-Sparte verbucht ein Plus von 2,0 Prozent. Ein Anstieg auf 28,5 Milliarden Euro Beitragseinnahmen. Zudem klettern die Leistungen um 4,5 Prozent auf 25 Milliarden Euro. Schaden-Kosten-Quote: 98 Prozent.

Private Krankenversicherung als Dritte im Bunde

Besonders hervorzuheben ist schließlich noch das Wachstum im Bereich der privaten Krankenversicherung. Hier stiegen die Prämieneinnahmen um 2,3 Prozent auf über 40 Milliarden Euro an. 38 Milliarden entfielen auf die Krankenversicherung (+2,1 Prozent) und 2,7 Milliarden Euro auf die Pflegeversicherung (+5,2 Prozent). Die Versicherungsleistungen machen insgesamt 29,9 Milliarden Euro aus (+4,5 Prozent).

Und was passiert 2020

Es bleibt spannend. „Insgesamt war 2019 von den Beitragseinnahmen her ein ausgesprochen zufriedenstellendes Jahr. Das ist allerdings kein Grund für Euphorie, denn das Marktumfeld bleibt wegen der niedrigen Zinsen extrem herausfordernd“, sagte der Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Wolfgang Weiler, am Mittwoch in Berlin.

Für das laufende Jahr 2020 erwartet der GDV nochmal Beitragswachstum um 1,5 bis 2,0 Prozent. Zudem seien die Diskussionen rund um das Thema Klimawandel, der Reformen um die private Altersvorsorge sowie die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank die wichtigsten Themen des Jahres.

Titelbild: © photocrew / stock.adobe.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

 

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