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Unter dem Begriff „Athleisure“ versteht man das Tragen von Sportartikeln im Alltag. Egal ob Sneaker, Hoodies, Leggins oder Jogginghosen, längst werden diese Kleidungsstücke nicht mehr nur auf dem Sportplatz getragen. Wie wirkt sich das auf den Markt für Sportbekleidung aus?

Der Sportartikelmarkt in Zahlen

Etwa 30 Millionen Menschen treiben in Deutschland mindestens einmal im Monat Sport. Dafür werden die passenden Klamotten benötigt. Das führt dazu, dass private Haushalte in Deutschland knapp 70 Milliarden Euro für sportbezogenen Konsum ausgeben. Dabei entfallen 80 Prozent der Ausgaben auf aktive Sportausübung und die restlichen 20 Prozent auf Sportinteresse. Das weltweite Marktvolumen für Sportbekleidung beträgt laut Statista 180 Milliarden US-Dollar. Für Sportschuhe sind es etwa 89 Milliarden US-Dollar. 2025 soll der globale Markt für Sportbekleidung dann 207,8 Milliarden Dollar betragen und der weltweite Markt für Sportschuhe 93,2 Milliarden Dollar. Eine Prognose von Morgan Stanley hingegen schätzt schon für das laufende Jahr einen weltweiten Umsatz von 360 Milliarden Dollar durch sportliche Outfits.

Die größten Player auf dem Markt

Laut dem Institut der Deutschen Wirtschaft war der größte Sportartikelhersteller im Jahr 2016, gemessen am Umsatz, Nike mit 30,7 Milliarden Euro. Adidas folgte auf Platz zwei mit 19,3 Milliarden Euro. Den letzten Treppchenplatz sicherte sich die VF Corporation, zu welcher Marken wie The North Face, Timberland, Vans und Altra gehören, mit 11,4 Milliarden Euro. Auf Platz vier folgte Under Armour, mit 4,6 Milliarden Euro Umsatz, auf Platz fünf NewBalance, mit 3,6 Milliarden Euro und Puma auf Platz sechs mit 3,6 Millliarden.

Ein paar Jahre später haben die Giganten allesamt ein Wachstum zu verzeichnen, doch die Konstellation ist dieselbe. So wies Nike für das Geschäftsjahr 2018/2019 einen Umsatz von 39,1 Milliarden US-Dollar aus (zum besseren Vergleich: 2015/16 betrug der Umsatz 32,38 Milliarden Dollar). Auch Adidas konnte seinen Umsatz steigern auf 21,915 Milliarden Euro im Jahr 2018. Die VF Corporation zieht mit und wies 2018 einen Umsatz von 12,3 Milliarden Euro aus.

Ähnlich sieht es bei den Aktienkursen aus. Die Nike-Aktie war im Januar 2016 um die 50 Euro wert. Im Januar 2020 stieg der Kurs auf über 90 Euro. Adidas hatte einen größeren Kursanstieg zu verzeichnen. Dieser stieg von 83,45 Euro (8. Januar 2016) auf aktuell 314,40 Euro. Der Kurs der VF Corporation fluktuierte ebenfalls im Januar vor vier Jahren im 50 Euro-Bereich und liegt mittlerweile bei über 85 Euro.

 

Titelbild: © sdecoret / stock.adobe.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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