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In Zeiten, in denen der Klimawandel täglich in den Medien thematisiert wird, gerät auch die Lebensmittelindustrie ins Visier. Denn die Produktion eines Kilogramms Rindfleisch verursacht durchschnittlich mehr als 15 Kilogramm Treibhausgasemissionen. Selbst der legendäre Bodybuilder Arnold Schwarzenegger ernährt sich mittlerweile zu 99 Prozent vegan. Zeit, den Markt für vegetarische und vegane Produkte unter die Lupe zu nehmen.

Anzahl der Vegetarier und Veganer steigt

Während in Deutschland mittlerweile 1,3 Millionen Veganer leben, beträgt die Anzahl an Vegetariern sogar acht Millionen. Diese Gruppe wächst täglich um 2000 Vegetarier und 200 Veganer. Weltweit gibt es etwa eine Milliarde vegetarisch-vegan lebender Menschen.

Nicht nur die Zahl der Personen, die auf Fleisch und tierische Produkte verzichten wächst, sondern auch der Umsatz mit vegetarischen und veganen Lebensmitteln. 2017 betrug dieser in Deutschland 736 Millionen Euro, im laufendem Jahr stieg dieser auf 1219 Millionen Euro an.

Fleischkonsum pro Kopf konstant

Seit etwa zwei Jahrzehnten schwankt der Fleischkonsum pro Kopf in Deutschland bei etwa 60 Kilogramm. Zwar wird hier immer wieder die Wende prognostiziert, eingetreten ist diese aber noch nicht. So betrug der Konsum pro Kopf im vergangenem Jahr 60,15 Kilo, im Vergleich zu 60,02 Kilogramm 2017.

Dennoch war die Fleischerzeugung 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent rückläufig. Dabei wird insbesondere weniger Schweinefleisch konsumiert. In den letzten fünf Jahren sank hier der Pro-Kopf-Verzehr um 7,5 Prozent. In der selben Periode ist der Gesamtverbrauch an Rindfleisch um 10,7 Prozent gestiegen. Beim Geflügelfleisch betrug der Anstieg von 2013 auf 2018 sogar knapp 13,8 Prozent.

Die Zukunft für Fleisch- und Wurstwaren

Laut dem Statistikportal Statista, beträgt der Umsatz für Fleisch- und Wurstwaren im laufendem Jahr 21.424 Millionen Euro. Der Absatz beträgt dabei 3.132,3 Millionen Kilogramm. Dabei wird die Entwicklung der Wachstumsraten als rückläufig prognostiziert. Als Gründe für den Rückgang wird ein sich veränderndes Verbraucherverhalten genannt, das auf stark verarbeitete Produkte und teilweise auf Fleisch im Allgemeinen verzichtet. Zur Veränderung der Lebensmittelindustrie sagen die Analysten:

„Fleischersatzprodukte stellen noch immer ein Nischenprodukt dar, aber Fortschritte in der Verarbeitungstechnologie und kontinuierlich sinkende Preise für derlei Produkte könnten das Fleisch- und Wurstwarensegment in den nächsten Jahrzehnten maßgeblich verändern.“ – Analystenmeinung, Statista

 

Titelbild: © sdecoret / stock.adobe.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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