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Der Luxusmarkt hat trotz Handelsstreit, Brexit und anderen Unsicherheiten einen steten Zuwachs zu verzeichnen. Ein Grund dafür ist der wachsende Konsum der chinesischen Konsumenten. Diese nehmen zunehmend Einfluss darauf, wie sich die großen Player in der Luxusbranche positionieren.

China entscheidet digital

Vor allem unterscheidet sich das Konsumverhalten in China durch die dort vorhandenen sozialen Netzwerke. Laut Cash.Online sind 80 Prozent der chinesischen Luxuskonsumenten in den sozialen Medien aktiv, darunter etwa das Twitter-Pendant Weibo (genutzt von 40 Prozent der Luxuskunden), Little Red Book (15 Prozent, so eine Art Suchmaschine für Luxusprodukte) und das mittlerweile auch in den Staaten und Europa bekannte TikTok (fünf Prozent). Diese Affinität zu Social Media sorgt dafür, dass sich Influencer-Marketingstrategien in China durchsetzen. Gleichzeitig stehen für asiatische Konsumenten die Nachhaltigkeitsaspekte von Marken sogar noch weiter im Vordergrund als es im Westen der Fall ist.

Hermès und China

Eines der Unternehmen, das bereits von der chinesischen Kauffreude profitiert, ist Hermès. Im dritten Quartal nahm die Gruppe 1,7 Millionen Euro ein, was im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Plus von 15,0 Prozent bedeutet (constant exchange rates). Die Verkäufe in Asien (ausgenommen Japan) wuchsen um 19 Prozent. Der Konzern spricht in einer Pressemeldung trotz des Konflikts in Hongkong von einer „herausragenden Performance“ in China.

Hongkong stört Konsum nicht?

Ähnlich sieht es bei LVMH aus. Sowohl in den USA als auch in Asien hält sich die Nachfrage konstant. In den ersten neun Monaten des Jahres nahm LVMH knapp 38,4 Millionen Euro ein. Im Vorjahr waren es 33,1 Millionen Euro. „The United States and Europe saw good progress in the third quarter, as did Asia, despite the difficult context in Hong Kong”, teilte das Unternehmen mit.

Europäisches Wachstum bei Prada

Und auch Prada nahm in der ersten Jahreshälfte 2019 mehr ein. Die Einnahmen stiegen um zwei Prozent und betrugen knapp 1,5 Millionen Euro. Am meisten wuchs der europäische Markt (plus sechs Prozent) und in Amerika (ebenfalls sechs Prozent). Im fernen Osten sanken die Einnahmen, Prada führt als Grund soziale Unruhen an. In Festlandchina allerdings sei der Trend positiv.

Titelbild: © BillionPhotos.com / stock.adobe.com

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