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Nach einem mutmaßlich terroristischen Angriff auf zwei Produktionsanlagen des saudi-arabischen Ölkonzerns Saudi Aramco sind an den Finanzmärkten heftige Beben zu beobachten. Ein Nebeneffekt ist ein starker Anstieg des Ölpreises.

Ölgigant Saudi-Arabien

Saudi-Arabien befindet sich unter den drei größten Ölförderern der Welt. Dem Auswärtigen Amt zufolge generiert das Land einen Großteil seiner Staatseinnahmen aus dem Geschäft mit dem schwarzen Gold. Allerdings macht dieser Umstand Saudi-Arabien abhängig vom globalen Erdölmarkt. Mit der „Vision 2030“, einem groß angelegten Reformprogramm, versucht Saudi-Arabien seine Abhängigkeit vom Öl zu verringern.

Preisexplosion nach Terror-Angriff

Wie Saudi Aramco in einer Pressemeldung mitteilt, sollen die Angriffe, die bereits am Samstag für Feuer in zwei Werken in Abqiaq und Khurais sorgten, von Terroristen ausgeführt worden sein. Als direkte Folge auf die Angriffe brach die Produktion massiv ein. Dem Konzern zufolge handelt es sich um eine Produktion von 5,7 Millionen Barrels Crude Oil, die nun täglich ausbleiben. Laut dem Focus betrifft der Angriff dabei etwa die Hälfte der heimischen Förderung, was wiederum fünf Prozent der Weltproduktion entspricht. Wegen der nun ausbleibenden Produktion stiegen die Ölpreise über das Wochenende rapide an. Am Montagvormittag stand das Barrel WTI Crude bei 59,5 US-Dollar (plus 7,66 Prozent). Ein Barrel Brent Crude wiederum kam auf einen Preis von 65,97 US-Dollar, was ein Plus von 9,47 Prozent bedeutet.

Amerika will aushelfen

Auf den Angriff hin meldete sich auch der US-Präsident Trump wieder und gab an, die Öffnung der nationalen Reserven autorisiert zu haben. Dies soll in dem Fall, dass es zu Engpässen in der globalen Versorgung kommt, für ein Polster sorgen. Die Internationale Energieagentur (IEA) teilte in einem kurzen Statement mit, dass die Märkte jedoch aktuell gut versorgt seien.

Titelbild: © Romolo Tavani / Fotolia.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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