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Brexit, Handelsstreit, ein sich stetig verlangsamendes Wirtschaftswachstum. Nach wie vor herrscht durch verschiedenste Einflüsse Unsicherheit an den Finanzmärkten. Die Europäische Zentralbank reagiert nun auf die anhaltende Flaute im Euro-Raum und lockert ihre Geldpolitik noch weiter. Doch das kommt nicht überall gut an.

Draghis Abschiedsgeschenk

In der heutigen Sitzung hat die Europäische Zentralbank (EZB) mehrere Maßnahmen getroffen, um die Konjunkturschwäche zu reagieren. Die erste Veränderung betrifft Finanzinstitute. Diese leiden von nun an unter einem Zinssatz von minus 0,5 Prozent, wenn sie Geld bei der Zentralbank parken wollen. Das bedeutet, sie zahlen drauf – und könnten dadurch entstehende Defizite am Sparer auslassen. Vorher lag der Zins bei minus 0,4 Prozent, seit 2014 befindet er sich im negativen Bereich. Auch hat die EZB eine Entscheidung zum Euro-Leitzins getroffen: Dieser bleibt bei null Prozent, wo er nun bereits seit März 2016 verharrt. US-Präsident Trump nutzte die Neuigkeiten, um sich kritisch gegenüber der Federal Reserve zu äußern.

Noch mehr Anleihen

Zudem plant die EZB weitere Anleihekäufe. Ab dem ersten November darf die Zentralbank 20 Milliarden Euro pro Monat in Wertpapiere stecken. Diese Maßnahme soll so lange laufen wie nötig, um die positiven Auswirkungen der Leitzinsen zu verstärken. Erst kurz vor der neuerlichen Anhebung der Leitzinsen sollen die Anleihekäufe stoppen.

„The Governing Council expects them to run for as long as necessary to reinforce the accommodative impact of its policy rates, and to end shortly before it starts raising the key ECB interest rates.“ – Aus einer Pressemitteilung der EZB

Bis die Inflation stimmt

Einmal mehr bestärkt die EZB außerdem, den Kurs der Nullzinspolitik fortführen zu wollen, bis sich die Inflationsrate stabilisiert. Diese soll sich den zwei Prozent annähern und dort konsistent verbleiben. Außerdem stellt sie in Aussicht, auch auf noch niedrigere Zinsen zurückgreifen zu wollen, wenn es notwendig wird. Der Welt zufolge steht die Inflation in der Euro-Zone derzeit bei 1,0 Prozent.

„The Governing Council now expects the key ECB interest rates to remain at their present or lower levels until it has seen the inflation outlook robustly converge to a level sufficiently close to, but below, 2% within its projection horizon.” – Aus einer Pressemitteilung der EZB

Titelbild: © photocrew / Fotolia.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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