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Vor einer Weile mussten mehrere deutsche Autobauer ihre Gewinnprognosen anpassen. Und zwar nach unten. Der Grund: Ein schwieriges Branchenumfeld. Nachdem auch andere Großkonzerne dem Beispiel folgten, gibt das Statistische Bundesamt nun bekannt, dass das Bruttoinlandsprodukt sich verringert hat.

Globale Abkühlung

Nach wie vor seien es die internationalen Handelskonflikte, die die deutsche Wirtschaft belasten. Denn sie verunsichern Kunden und Anleger. Dabei sind sowohl der Handelsstreit zwischen den Großmächten USA und China sowie der anstehende Brexit unter dem neuen Premierminister Boris Johnson Risikofaktoren und haben eine Bremswirkung auf die deutsche Industrie. Zusätzlich leide die Autoindustrie, einer der treibenden Motoren des deutschen Exports, unter dem Wandel hin zu „grüneren“ Antriebsformen, berichtet Cash.Online. Dem Statistischen Bundesamt zufolge verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Das zeigen vorläufige Zahlen.

thyssenkrupp: Abschied vom Dax?

Eines der Unternehmen, die derzeit schwer gebeutelt werden, ist thyssenkrupp. Am Dienstag sank die Aktie auf 9,51 Euro, was den tiefsten Stand seit 16 Jahren bedeutet. Am Mittwochnachmittag stand sie bei 9,66 Euro (minus 3,72 Prozent). Wie der Focus berichtet, könnte das Unternehmen nun aus dem Dax fallen. Als Ersatzkandidaten stünden der Triebwerkshersteller MTU Aero Engines und die Deutsche Wohnen bereit. In der vergangenen Woche hatte thyssenkrupp die Jahresprognose des bereinigten EBIT von 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro auf 0,8 Milliarden Euro angepasst.

„Angesichts des zunehmenden konjunkturellen Gegenwinds haben wir rechtzeitig umgesteuert und treiben den Umbau von thyssenkrupp mit Nachdruck voran.“ – Guido Kerkhoff, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG, in einer Pressemeldung

Anpassung bei den Zulieferern

Auch Continental und Henkel gehören zu den Großkonzernen, die durch die Schwäche der Autoindustrie ihre Gewinnerwartung anpassen mussten. Für das Jahr erwartet Continental Verkäufe im Wert von 44 bis 45 Milliarden Euro (vorher 45 bis 47 Milliarden). Als Grund nennt Continental-CFO Wolfgang Schäfer die sinkende Produktion innerhalb der globalen Automobilindustrie.

„The reason for this is the continuing downward trend in vehicle production in Europe, in North America and particularly in China.” – Wolfgang Schäfer in einer Pressemeldung

Henkel wiederum verdient viel Geld mit dem Verkauf von Klebstoffen an die Auto- und Elektronikbranche.

Der Dax auf dem Weg nach unten

Am Mittwochnachmittag stand der Dax mit minus 1,38 Prozent bei 11.587,74 Punkten. Das Continental-Papier rutscht auf 109,12 Euro (minus 2,50 Prozent). Und die Henkel-Aktie sinkt nach einem Hoch gegen elf Uhr auf 84,00 Euro (minus 1,59 Prozent) am Nachmittag.

Titelbild: © pfluegler photo / Fotolia.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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