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„Völlig ahnungslos“ und „hartnäckigstes Problem der US-Wirtschaft“ – wenn es um die US-Notenbank Federal Reserve, kurz Fed, geht, hält Donald Trump nicht mit geballter Kritik zurück. Und das bereits seit Monaten. Zielscheibe der Kritik des US-Präsidenten ist der Fed-Chef Jerome Powell höchstpersönlich. Powell, den Trump noch vor zwei Jahren in höchsten Tönen lobte, steht auch nach der gestrigen Entscheidung, den Leitzins erstmals seit 2008 wieder zu senken, weiter unter Druck. Die moderate Zinssenkung der Fed um 0,25 Prozentpunkte auf eine Spanne von 2,0 bis 2,25 Prozent wurde von US-Präsident Donald Trump umgehend als unzureichend kritisiert. Das berichtet n-tv.

Zäsur der amerikanischen Geldpolitik

Die gestern von Jerome Powell verkündete Zinswende kommt einem Paradigmenwechsel in der US-Geldpolitik gleich. Um die heimische Wirtschaft zu stabilisieren, senkte die Fed die Zinsen letztmals während der globalen Finanzkrise 2008/2009. Und zwar in erheblichem Maße. Erst vor vier Jahren begann sie, den Leitzins in kleinen Schritten zu erhöhen. Allein 2018 geschah das viermal. Laut dem von der FAZ zitierten Wirtschaftsforscher Friedrich Heinemann ist Donald Trump tatsächlich der Grund für die nun erfolgte Zinswende. Allerdings sei die Entscheidung der Fed, so der Experte, keine Reaktion auf Trumps verbale Interventionen, sondern auf seine folgenschwere Handelspolitik.

Anleiheexperte rechnet mit weiterer Zinssenkung

Laut Einschätzung des vom Magazin Das Investment zitierten Anleiheexperten Franck Dixmier wird die US-Notenbank mit der gestrigen Entscheidung einen Zinssenkungskurs einleiten. Die Fed, so der Experte von Allianz Global Investors, richtet ihre Aufmerksamkeit nicht mehr alleine auf die stabilen US-Wirtschaftsdaten, sondern auf die Verlangsamung des globalen Wachstums, die einen Nachfragerückgang zur Folge hat. Außerdem sei mit weiteren Handelsspannungen und einem harten Brexit zu rechnen. Dixmier rechnet mit einer Zinssenkung um 50 Basispunkte. Diese Maßnahme werde sich mittelfristig positiv auf die Märkte auswirken.

Euro bricht ein

Der Euro ist nach der gestrigen Zinsentscheidung der Fed auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren gefallen. Im asiatischen Handel fiel die europäische Gemeinschaftswährung bis auf 1,1034 Dollar. So wenig hatte der Euro laut SZ.de zuletzt im Mai 2017 gekostet.

Titelbild: ©moritz320/ pixabay.com

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