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Die Lage am Persischen Golf ist nach wie vor gespannt. Vor einigen Tagen hatte der Iran einen britischen Öltanker festgesetzt, weil dieser in einen Unfall verwickelt gewesen sei. Großbritannien reagiert, indem das Land einen Vermittler in den Iran schickt. Im Gegenzug fordert die iranische Regierung die Freilassung eines Schiffs, das in Großbritannien festsitzt. Der Konflikt wirkt sich auf den Ölmarkt aus.

Militärintervention als Risiko

Der Grund für einen möglichen Preisanstieg: Eine Blockade der Straße von Hormus. Diese gilt als eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl und wird derzeit zunehmend zum Hauptaustragungsort des neuesten Konflikts zwischen dem Iran und mehreren westlichen Mächten. Wie die Zeit berichtet, müssen 90 Prozent der Energieexporte der Golfregion die Straße passieren. Täglich wären das 21 Millionen Barrel Rohöl, Benzin und andere Ölprodukte. Oder auch 21 Prozent des globalen Verbrauchs. Im Falle einer militärischen Intervention der Großmächte könnte der Ölpreis dem Investment zufolge steigen.

Verlieren die USA zu viel Öl?

Gleichzeitig gibt es jedoch noch einen Faktor, der für eine Teuerung des Ölpreises sorgen kann: Und zwar die Reserven der Vereinigten Staaten von Amerika. Der Interessenverband American Petroleum Institute (API) hatte gemeldet, dass die amerikanischen Lagerbestände an Rohöl innerhalb der letzten Woche um elf Millionen Barrel zurückgegangen seien. Laut dem Focus sollen noch im Laufe des Tages offizielle Zahlen folgen, die sich nach Analystenmeinung eher im Bereich um die 4,3 Millionen Barrel bewegen.

An der Börse

Derzeit ist das Barrel amerikanisches WTI Crude 56,95 US-Dollar wert. Öl von der Nordseemarke Brent steht mit einem Plus von 0,07 Prozent bei einem Barrelpreis von 63,90 US-Dollar. Die Indizes klettern ebenfalls. So steigt der Dow Jones am Mittwochnachmittag auf 27.349,19 Punkte (plus 0,65 Prozent). Der deutsche DAX-Index steht mit plus 0,26 Prozent bei 12.523,30 Zählern.

Titelbild: ©geralt / pixabay.com

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