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In Zeiten der Unsicherheit an den Finanzmärkten steht Gold wie ein Fels in der Brandung. Das Edelmetall gilt als sicherer Hafen, der nicht so leicht von Handelsstreits oder politischen Unsicherheiten beeinflusst werden kann. Nicht nur Investoren, auch Banken stocken ihre Reserven auf.

Gold wird teurer

Seit Jahresbeginn hat der Goldpreis in US-Dollar um etwa zehn Prozent zugelegt, in Euro sind es sogar zwölf Prozent. Darum steht das Edelmetall auf dem höchsten Stand seit etwa sechs Jahren. Besonders steil stieg die Kurve dabei seit Ende Mai. Wie das Investment berichtet, wuchsen die Gold-Bestände, die von ETFs gehalten werden, um etwa 100 Tonnen an. Ein Grund für den gewaltigen Zulauf könnte das sinkende Vertrauen von Anlegern in das Geldsystem sein. Gold lässt sich im Gegensatz zum Euro, dem Dollar oder dem südkoreanischen Won nicht einfach vermehren und kann im Falle einer Finanzkrise eine Schutzfunktion innehaben.

Die Zentralbanken schlagen zu

Dass auch Banken am Gold interessiert sind, zeigte kürzlich die „2019 Central Bank Gold Reserve Survey“ des World Gold Council. Wie der Rat per Twitter mitteilte, haben elf Prozent aller Zentralbanken der Schwellen- und Entwicklungsländer vor, ihre Goldreserven innerhalb der kommenden zwölf Monate zu erhöhen. Der Umfrage zufolge treiben auch hier die wirtschaftlichen Risiken der Reservewährungen die Nachfrage an.

Wie sieht es mit Aktien aus?

Der Branchenindex Arca Gold Bugs steht am Freitagmittag bei 214,36 Punkten (plus 3,19 Prozent) und folgt damit dem steilen Aufwärtskurs des Goldes. Derzeit profitieren die Goldminen enorm von der Rallye. Der Weltmarktführer Newmont Goldcorp zum Beispiel hat im letzten Monat ein stetes Wachstum zu verzeichnen. Aktuell steht die Aktie mit einem Plus von 0,28 Prozent bei 35,24 Euro. Barrick Gold, der frühere Weltmarktführer aus Kanada, hat ein Plus von 0,53 zu verzeichnen, die Aktie ist 15,12 Euro wert. Der FAZ zufolge sind Goldminen-Aktien dennoch riskant. Denn der Goldpreis könne individuelle Managementfehler, politische Entscheidungen in den Förderländern und technische Risiken nicht beeinflussen.

Titelbild: ©moritz320 / pixabay.com

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