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Seit vielen Monaten prägt der Handelsstreit zwischen den USA und China, manchmal bereits als Handelskrieg bezeichnet, die Stimmung an den Börsen weltweit. Exportabhängige Länder leiden unter einer abkühlenden Weltwirtschaft. In China rutscht der Industriesektor sogar in die Rezession. Doch die Vereinigten Staaten selbst sind lange Zeit erstaunlich gut weggekommen.

Waffenstillstand nach Osaka

Aktuell haben die Kontrahenten China und USA einen Waffenstillstand vereinbart. Allerdings wächst die US-amerikanische Wirtschaft weniger schnell als noch im ersten Quartal. Aus diesem Grund hatte die US-amerikanische Zentralbank Federal Reserve sich kürzlich für eine lockerere Geldpolitik entschieden. Für Trump kein Grund zur Freude.

Ein Währungskrieg für den Dollar?

Seit kurzem geistert das Gerücht durch die Finanzwelt, dass US-Präsident Trump einen Währungskrieg vom Zaun brechen könnte. Auf Twitter beschwerte er sich über die Niedrigzinsen in der Eurozone und in China. Trump zufolge manipulieren beide Wirtschaftsmächte ihre Währungen absichtlich, um im Wettbewerb mit den USA besser dazustehen. Dazu bräuchte der Präsident erstens die Unterstützung der Fed. Zweitens könnte er damit eine Spirale auslösen, denn sobald die USA den Dollar abwerte, würde die EZB folgen, dann China, sodass alle drei Währungen letztlich verlieren. Diese Sorge, so der Focus, hätten inzwischen schon mehrere Finanzexperten.

Alternativen bei widrigen Winden

Obwohl die US-Amerikanische Wirtschaft mit einem Bruttoinlandsprodukt von 3,1 Prozent (Bureau of Economic Analysis, BEA) im ersten Quartal noch gut dastand, verlangsamt sich das Wachstum mittlerweile. Die Arbeitslosigkeit stieg statista zufolge im Mai von 3,3 Prozent auf 3,4 Prozent. Zusätzlich hatte der S&P 500-Index im Mai einen seiner historisch schlechtesten Monate. Investoren suchen sich sichere Häfen am US-amerikanischen Aktienmarkt. Wie Cash.Online berichtet, hat dieser trotz abkühlender Konjunktur einige Chancen zu bieten. Zum Beispiel die Konsumsparte. Diese beherbergt eine Menge Unternehmen, die trotz widriger Umstände stetig wachsen können. Oder Unternehmen, die mit technologischen Innovationen aufwarten können. Gerade im Rahmen der zunehmenden Wichtigkeit von Cloud-Diensten.

An der Börse

Am Freitagabend hat der Dow Jones-Index ein Minus von 0,25 Prozent zu verzeichnen und steht bei 26,899,23 Punkten. Auch der S&P 500 steht im Minus und zählt 2.981,74 Punkte (Minus 0,47 Prozent). Allerdings ist zu beachten, dass in den Staaten nach dem 4. Juli (Nationalfeiertag) mit einem verlängerten Wochenende gerechnet werden muss, wodurch eventuell Marktteilnehmer zu Hause bleiben.

Titelbild: ©AbsolutVision / pixabay.com

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