Willkommen bei forward Finanzplanung
Ihre neutrale Finanzberatung

IMPRESSUM          DATENSCHUTZ          COOKIE-HINWEIS          LinkedIn     

Anschrift

Arbachtalstraße 22
72800 Eningen

Kontakt

Login

Die Stimmung an den globalen Finanzmärkten hat sich nach dem G20-Gipfel in Osaka ein bisschen gebessert. Sowohl in Europa als auch in den Vereinigten Staaten klettern die Indizes nach oben. Allerdings sind die Faktoren, die überhaupt erst für Unsicherheit gesorgt haben, keineswegs verschwunden. Die Zentralbanken wissen das und stellen sich auf härtere Zeiten ein.

China rutscht in die Rezession

Die Ausgangslage: Beim G20-Gipfel hatten sich die USA und die VR China darauf geeinigt, die Verhandlungen zur Lösung des Handelskriegs wieder aufzunehmen. Die Faktoren, die aktuell für eine Abkühlung der Weltwirtschaft sorgen, sind darum allerdings nicht getilgt. In China ist sogar eine Rezession eingetreten, genauer: Im Industriesektor. Wie der Focus berichtet, ist der Einkaufsmanagerindex, veröffentlicht von der chinesischen Medienfirma Caixin, im Juni um 0,8 auf 49,4 Punkte abgerutscht. Dies zeige ein Schrumpfen des Sektors an. Auch exportabhängige Länder wie Japan, Deutschland und Südkorea sind überdurchschnittlich stark von der schwächelnden Weltwirtschaft betroffen. Für Zentralbanken ein Signal, die Geldpolitik zu lockern.

Führungswechsel bei der EZB

Dies sorgt allerdings für Unmut bei Investoren. Ein Beispiel: Die zehnjährige Bundesanleihe ist derzeit eine Rendite von minus 0,3 Prozent jährlich wert. Mario Draghis lockere Geldpolitik resultiert in Strafzinsen auf Bankeinlagen im Euroraum. Dem Investment zufolge gibt es zudem keinen Weg zurück, solange die Wirtschaft in der Eurozone sich nicht erholt. Aktuell kursieren Berichte von massiven Stellenabbauten bei Großkonzernen wie der Deutschen Bank und der Telekom. Ob die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Kurs beibehalten wird, bleibt abzuwarten. Mario Draghi, der derzeitige Präsident, verlässt noch in diesem Jahr seinen Posten und soll ihn Christine Lagarde überlassen. Darauf verständigten sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union. Die langjährige Chefin des Internationalen Währungsfonds wird ihre Funktionen beim IWF über die Nominierungsphase hin ruhen lassen, berichtet n-tv.

Das sagen die Indizes

Hält der Optimismus von Osaka noch an? Der deutsche DAX klettert am Donnerstagvormittag auf 12.616,24 Punkte (plus 0,71 Prozent). Ähnlich sieht es beim S&P500-Index aus. Dieser steigt mit plus 0,77 Prozent auf 2.995,82 Zähler. Und der Dow Jones aus den USA steht bei 26.966,00 Punkten (plus 0,93 Prozent).

Titelbild: ©Pexels / pixabay.com

Social Media

2022 © Forward Finanzplanung GmbH