Willkommen bei forward Finanzplanung
Ihre neutrale Finanzberatung

IMPRESSUM          DATENSCHUTZ          COOKIE-HINWEIS          LinkedIn     

Anschrift

Arbachtalstraße 22
72800 Eningen

Kontakt

Login

Mitte April machten Boeing und Airbus Schlagzeilen, weil beide Konzerne sich gegenseitig beschuldigten, illegale Subventionen erhalten zu haben – Airbus aus Europa, Boeing aus den USA. Nun ist die Lufthansa dran. Nach einer Gewinnwarnung werden die Anleger nervös.

Abstürze bei Boeing

Seitdem zwei Boeing 737 Max-Maschinen abgestürzt sind, befindet sich der Konzern in der Krise. 400 Maschinen vom Typ 737 Max stehen weltweit auf der Ersatzbank. Die Luftfahrtmesse in Paris zeigt eine Kluft auf, die mittlerweile zwischen Boeing und dem europäischen Konkurrenten Airbus entstanden ist. Dort präsentiert Boeing der Welt zufolge ein Modell aus der früheren 737-Reihe, während Airbus eher in Feierlaune ist.

Airbus unberührt vom Handelsstreit?

Denn einerseits hat Airbus gerade das neueste Modell der A321neo-Familie auf den Markt gebracht. Der A321XLR, laut Pressemitteilung ein „evolutionärer Schritt“, soll mit weniger Treibstoffverbrauch weitere Strecken fliegen als sein Vorgänger. Andererseits soll Airbus gewaltige Fördermittel vom deutschen Staat erhalten. Wie der Focus berichtet, belaufen sich die Forschungsgelder und Fördermittel, die innerhalb der letzten zwölf Jahre in die Kassen des Luftfahrtkonzerns geflossen sind, auf etwa eine halbe Milliarde Euro. Die Aktie des Konzerns klettert am Montagnachmittag mit einem Kurs von plus 0,60 Prozent auf 123,10 Euro.

Neue Diagnose bei der Lufthansa

Die Lufthansa wiederum hat in einer neuen Mitteilung den Ausblick für das Gesamtjahr korrigiert. Zwar sei das Langstreckengeschäft weiterhin stark, doch der Konzern hat mit aggressiv wachsenden Billigkonkurrenten zu kämpfen und rechnet mit weniger Gewinn. So geht die Lufthansa für das laufende Jahr von einem Gewinn zwischen 2,0 und 2,4 Milliarden Euro aus. Zum Vergleich: Zuvor strebte der Konzern einen Gewinn zwischen 2,4 und 3,0 Milliarden Euro an. Laut n-tv kommt an der Frankfurter Börse darum Unruhe auf.

Unruhe an der Börse

Die Lufthansa muss einen heftigen Kurseinbruch hinnehmen und steht mit minus 11,22 Prozent bei 15,70 Euro. Boeing wiederum hält sich am Montagnachmittag gerade noch so im grünen Bereich und ist 31,15 Euro wert (plus 0,0016 Prozent).

Titelbild: ©nattanan23 / pixabay.com

Social Media

2022 © Forward Finanzplanung GmbH