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Die Mietpreise schaffen es immer wieder in die Nachrichten. In der Politik werden Preisbremsen diskutiert, um eine Explosion der auf Mieter zukommenden Kosten aufzuhalten. Auch Büroimmobilien bleiben von den steigenden Preisen nicht verschont. Laut Cushman & Wakefield werden Büroimmobilien in ganz Europa stetig teurer.

Die Mietpreisrampe

Im neuesten DNA of Real Estate Report untersucht Cushman & Wakefield die Assetklassen Büro, Einzelhandel und Logistik in 41 europäischen Großstädten. Das Ergebnis: Die Mietpreise für Büroimmobilien steigen europaweit bereits seit acht Quartalen ungebremst, ein Ende des Trends ist nicht in Sicht. Im dritten Quartal 2018 erreichten sie eine Wachstumsrate von 0,7 Prozent. Logistikmieten hatten mit 1,8 Prozent das höchste Wachstum seit 2008 zu verzeichnen und verfügen über die größte Renditekompression. Im Vergleich zu 2017 stiegen die Mieten für Büroimmobilien um 2,5 Prozent. Im Einzelhandel wiederum sieht es anders aus: Dort ließen die Mieten im dritten Quartal um 0,4 Prozent nach.

Teure Büros

Für Büroimmobilien ist es bereits das fünfte Jahr mit einem Wachstum von mindestens zwei Prozent. Deutschland war dafür laut Cash.Online maßgeblich mitverantwortlich: Dem DNA of Real Estate Report zufolge wuchsen die Mieten in München im letzten Quartal um 4,1 Prozent, in Hamburg um 1,9 Prozent und in Berlin um 1,6 Prozent. Für ganz Europa erwarten Cushman & Wakefield einen weiteren Anstieg der Mietpreise.

Logistikmiete

Bei der Logistik spielt Leeds mit einem Quartalswachstum von 8,7 Prozent die Hauptrolle. In dieser Sparte wächst England besonders deutlich. Die britischen Mieten wirken sich stark auf das Gesamtwachstum Europas aus. Verantwortlich dafür sind neben Leeds Wachstumstreiber wie Cardiff (8,3 Prozent) und Bristol (3,6 Prozent). In Istanbul dagegen ist ein tiefrotes Wachstum zu beobachten: Die Mieten sanken um 4,2 Prozent, aufs ganze Jahr gerechnet sogar um acht Prozent. Seit 2008 waren die Logistikmieten in Europa nicht mehr so stark gestiegen: Das Wachstum betrug im Vergleich zu 2017 1,8 Prozent.

Eisenkugel Istanbul

Prag, Stockholm, London: Die Zahl der Städte, in denen die Einzelhandelsmieten anstiegen, ist gering. Auch hier stellt sich Istanbul als Absacker heraus. Das Wachstum betrug dort minus 11,8 Prozent, was das Gesamtwachstum Europas ins Minus drehte. Stattdessen stiegen die Renditen. Diese wuchsen europaweit im Durchschnitt um 3,25 Prozent.
Ob die Vorhersagen von Cushman & Wakefield so eintreffen und die Mietpreise weiter wachsen oder ob die „Blase platzt“, muss sich zeigen.

Titelbild: ©Sergey Nivens / Fotolia.com

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