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Europa hat derzeit mit einigen Problemen zu kämpfen. Viele davon sind wirtschaftlicher Natur: So ist im Oktober etwa der europäische Einkaufsmanagerindex für Industrie und Dienstleister stark gefallen. Innerhalb eines Monats sank der „IHS Markit Flash Eurozone Composite Index Produktion“ um 1,4 Punkte auf 52,7. So niedrig war er seit September 2016 nicht mehr. Besonders hart traf es Deutschland. Die deutsche Wirtschaft musste einstecken.

Die Wirtschaft kühlt ab

Deutschlands Wirtschaftswachstum durchlief einen Schrumpfprozess und erreichte das Niveau von 2015. Sowohl das Industrie- als auch Geschäftswachstum gingen dabei stark zurück. Das Exportneugeschäft litt besonders: Es ging auf den Stand vom Juni 2013 zurück. Chris Williamson, Chief Business Economist bei IHS Markit, sagte dazu in einer Pressemitteilung: „Hauptgrund für die Abkühlung sind die geringeren Exporte, was zahlreiche Umfrageteilnehmer auf Handelskonflikte und Zölle zurückführten.“ Einzeln genommen sank der Index für Industrie auf 52,3 Punkte, das Dienstleisterbarometer dagegen auf 53,6 Punkte. Europäische Dienstleister hatten das zweitniedrigste Auftragsplus seit 2016 zu verzeichnen.

Krisenherde

Weiterhin spielen auch die Krise der Automobilindustrie, die unsichere Lage um den Brexit sowie der abgelehnte Haushaltsplan von Italien eine Rolle. Erst vor kurzem hat die ACEA bekanntgegeben, dass die Zahl der Neuzulassungen bei Automobilen zurückgegangen war. Der Auslöser dafür ist die Umstellung auf einen neuen Abgastest.

„Zudem signalisieren Frühindikatoren wie die Geschäftsaussichten und der Auftragseingang, dass die Dynamik in den nächsten Monaten weiter nachlassen könnte.“ – Chris Williamson, Chief Business Economist bei IHS Markit

So geht es weiter:

An der Börse ist von den Krisenherden noch nicht allzu viel zu sehen. Der Dax fiel am Dienstag von 11.524,34 auf 11.246,54 Punkte, steht derzeit aber wieder mit 0,43 Prozent im Plus und hat es geschafft, auf eine Punktzahl von 11.322,96 zu klettern. Ähnlich verhält es sich mit dem Euro Stoxx 50: Nach einem Ausrutscher hat er nun bei einem Kurs von plus 0,82 Prozent einen Kurs von 3.166,66 zu verzeichnen. Ob das Jahresende tatsächlich so wenig vielversprechend ausfällt wie prognostiziert, bleibt abzuwarten.

Titelbild: © Sergey Nivens / Fotolia.com

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