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Der Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China hält die globalen Finanzmärkte seit vielen Monaten in Atem. Sorge und Unsicherheit prägen die Kursbewegungen, kaum ein Markt bleibt verschont. Die amerikanische Wirtschaft blieb jedoch erstaunlich stark – doch nun mischt sich das Budgetbüro des Kongresses ein. Kühlt sich die Wirtschaft der Supermacht ab?

Der Konflikt im Inneren

Während die USA nach außen hin mit Strafzöllen agieren, ist im Inneren ein steter Konflikt zwischen dem Präsidenten Trump und Jerome Powell, dem Chef des Federal Reserve System (Fed) zu beobachten. Trump will eine starke Herabstufung der US-amerikanischen Zinsen, doch die Fed gibt nicht so leicht nach wie er es gerne hätte. In einem nun veröffentlichten Protokoll, den „Minutes“, legt die Zentralbank ihre Entscheidungen des Treffens vom 30. und 31. Juli offen. Darin gibt sie an, dass die Senkung der Zinsen auf eine Spanne von 2,0 bis 2,25 Prozent einerseits der globalen Wirtschaftsentwicklung und andererseits dem Inflationsdruck geschuldet sei. Zukünftige Zinsentscheidungen hängen, so die Federal Reserve weiter, sowohl von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und dem Arbeitsmarkt, als auch von dem angepeilten Ziel einer zweiprozentigen Inflation ab.

„In determining the timing and size of future adjustments to the target range for the federal funds rate, the Committee will assess realized and expected economic conditions relative to its maximum employment objective and its symmetric 2 percent inflation objective.” – aus einer Pressemitteilung der Federal Reserve

Zu hohe Schulden?

Hatte sich die Wirtschaftskraft der Vereinigten Staaten bisher gut gehalten, so könnte nun eine Wende kommen. Das Budgetbüro des Kongresses (CBO) prognostiziert, dass das Defizit im Haushalt der Vereinigten Staaten bis 2020 auf über eine Billion Dollar wachsen könnte. Weiterhin sieht das Büro eine Verringerung der Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent voraus. Der Auslöser dafür seien die Handelskonflikte. Ferner fürchten Experten ein Abkühlen der US-Wirtschaft.

„In CBO’s projections, from 2019 to 2023, economic growth gradually slows as the growth of consumer spending subsides.“ – aus einem Pressestatement des Congressional Budget Office

Wie geht es weiter?

Ferner findet eine weitere Notenbank-Konferenz in Jackson Hole im US-amerikanischen Bundesstaat Wyoming statt. In diesem Zusammenhang könnten weitere Informationen über das weitere Vorgehen der Federal Reserve veröffentlicht werden. Wie Cash.Online berichtet, erwarten die Investoren die Zusage der Fed, eine bereits von der EZB bekannte „whatever it takes“-Strategie zu fahren, sollten die negativen Signale sich häufen.

Titelbild: © pfluegler photo / Fotolia.com

Redaktion: NewFinance Mediengesellschaft mbH

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